MountainTrek "Pyrenäen"

Bergmomente

15. - 22. September 2020


Auf dieser Trekking-Tour in die Südostpyrenäen besuchen wir die auch für Pilger reizvolle Gegend um Nuria mit dem fast 3000m hohen Puigmal. Wir fahren mit der Cremallera Bahn und umrunden die wilde Pedraforca. Dazu erwandern wir im Kleinstaat Andorra einige der schönsten Bergseen der Pyrenäen, wie die Tristainasee und die Estanys de Junclar. In allen Fällen besuchen wir zusätzlich lohnende Aussichtspunkte, um einen besseren Eindruck von diesen zugleich wilden und malerischen Bergregionen zu bekommen.


Dabei bekommen wir mindestens einen Überblick, was die Pyrenäen ausmacht:

 

Tour-Verlauf:

1.Tag: Ankunft in Barcelona und Fahrt nach Queralbs

Nach der Abholung vom Flughafen nehmen wir noch die ca. 3 Stunden Anfahrt nach Queralbs auf uns. Abwechslungsreich geht es an der Küste vorbei ins Hochland und am Schluss durch die Hochpyrenäen.
Übernachtung in Queralbs

 

2. Tag: durch die Gorges de Freser nach Nuria

Masia Can Constans, Rückfahrt mit der Cremallera.

 

Wir starten unsere erste Wanderung direkt im Ort um zum nahe gelegenen Parkplatz Pont de Daio zu gelangen. Hier startet unser äußerst vielseitiger Aufstieg. Mal steil, mal flacher geht es über Bäche und zwischen Blumen und Sträuchern hindurch. Eindrucksvoll sind dabei die Ausblicke auf die steilen Felswände zuerst über, später unter uns. Zwischen Refugio Manelic und der Cabana de Pedrisses queren wir sogar eine dieser Felswände. Dazu benutzen wir den Cami dels Enginyers, der uns auf recht guten Pfaden hindurch leitet.
Am Schluss steigen wir etwas ab und durchwandern das sattgrüne Tal um Nuria. Ein kleiner Wallfahrtsort mit touristischen Einrichtungen, leider auch Skiliften aber vor allem einer sehr attraktiven Landschaft.

 

Nuria ist nur zu Fuß und per Schmalspurbahn zu erreichen. Ersteres haben wir ja schon hinter uns, also fahren wir nun mit der sog. Cremallera zurück nach Queralbs. Ebenfalls ein spannendes Streckenerlebnis.
Ca. 1000 Hm und ca. 6 Stunden Gehzeit

 

3. Tag: Besteigung des Puigmal 2913m

Zumindest höhenmäßig der Höhepunkt unserer Reise ist die Besteigung des 2913m hohen Puigmal. Es gibt einen Anfahrtsweg auf ca. 2000m Höhe hinauf, sodass sich die Höhenmeter für heute in Grenzen halten. Mit etwas Glück könnten uns bei der Auffahrt Wildschweine über den Weg laufen, weiter oben sind Gämsen und Steinböcke keine Seltenheit. Zuerst steigt der Pfad allmählich an und wir durchwandern grüne Weidelandschaften. Dabei können wir zur Hochfläche von Nuria herüber schauen. Bald gelangen wir in den steinigen Bereich und die Ausblicke werden immer umfangreicher. Das weitläufige Gipfelplateau wird von einem bunt geschmückten Kreuz geziert und bietet eine 360 Grad Rundsicht, ohne höhere Gipfel in der direkten Nähe. Viele 3000er des Pyrenäenhauptkammes sind von hier aus zu sehen.
Ca 900 Hm und 5-6 Stunden Gehzeit

 

4. Tag: Wanderung um die Pedraforca

Einer der imposantesten Gipfel der südlichen Pyrenäen ist definitiv die Pedraforca. Da für ihre Besteigung einiges an Kletterei verlangt wird, verzichten wir auf diese, und Wandern stattdessen im Umkreis des Berges. Dabei schauen wir um Refugio Lluis Estasen vorbei und durchwandern nadelige Bergwälder. Immer wieder bieten sich dabei Blicke auf die imposanten Felswände des Berges. Wir erreichen einige Almwiesen von wo aus wir dem mächtigen Berg sehr nahe sind. Mit etwas Glück lassen sich auch hier Gemsen oder Steinböcke beobachten. Da wir schon mal im Auto sitzen fahren wir von hier aus gleich weiter nach Andorra, wo sich unsere nächste Unterkunft befindet.
Ca. 500 Hm und 4 Stunden Gehzeit, variabel

 

5. Tag: Tristainaseen

Heute starten wir von Andorra aus, genauer gesagt vom Parkplatz Coma de Forat, in eines der unverbauten Seitentäler. Diese bieten dank ihrer Ruhe und landschaftlichen Schönheit einen erstaunlichen Kontrast zum Trubel um La Vella. Wir steigen auf schmalen Bergwegen erstmal relativ flach zu den ersten Seen hinauf. Estany Primer und Estany del Mig sind noch knapp unter 2300m gelegen. der höchste der Seen, der Estany de Mes Amunt befindet sich schon auf 2500m Höhe. Diesen malerisch schönen Bergsee umrunden wir fast komplett. Dabei haben wir immer wieder den fast 2900m hohen Pic de Tristaina vor Augen. Dieser imposante Berg kann erstiegen werden und gehört zu den höchsten Bergen Andorras. Schneereste am Weg sind auf dieser Höhe keine Seltenheit.
nach der Rundtour fahren wir dann zurück zu unserem Quatier.

Wer möchte kann die vielfältigen Kaufangebote unter die Lupe nehmen.
Ca. 300 hm und gut 3 Stunden Gehzeit

 

6. Tag: Estanys de Junclar, Col de Alba

Vom Valle Inglesa aus ist der Ibon den Juncar ein beliebtes Ziel. Auf gutem Steig zwischen Felswänden, Wäldern und Wasserfällen gelangen wir zu seinem Ufer. Zwischen den beiden Seearmen hindurch führt der Weg zum Colllada Junclar, schon mit tollen Ausblicken gesegnet. Wenn die Kraft reicht können wir noch etwas höher hinaus:

Noch 200 Höhenmeter trennen uns vom Pic Negre de Junclar, einem Aussichtsberg ersten Ranges der sich recht gut ersteigen lässt. Zwar geht es durch Schutt und weite Teile des Anstiegs sind weglos, aber die Steilheit hält sich in erträglichen Grenzen und der Berg ist ganz gut machbar. Etwas direkter gehen wir nun zum See zurück und gehen an der Hütte vorbei zurück zum Parkplatz.
Mit Gegenanstiegen gut 900 Hm und 5 Stunden Gehzeit

 

7. Tag: Rückfahrt nach Barcelona mit Besuch des Vulkans Garrotxa

Leider geht es heute schon zurück nach Barcelona. Allerdings steht auf dem Rückweg noch ein weiteres Highlight an. Der Naturpark Garrotxa ist mit 120 Quadratkilometern der die bedeutendste Vulkanlandschaft der iberischen Halbinsel und eine der interessantesten in Europa. Zwar sind die ca. 30 Vulkankegel nicht mehr aktiv, aber landschaftlich äusserst reizvoll gelegen. Sie bilden Explositionskrater und Basaltfelder aus, welche die Geschichte des spanischen Vulkanismus erzählen, und zudem ideale Fotomotive bilden. Die überdurchschnittliche Niederschlagsmenge in der Region sorgt zudem für eine üppige Vegetation. Auf den ersten Blick denkt man eher an bewaldete Hügellandschaften als an vulkanische Gebiete.Von Santa Pau aus können wir den Vulkan Santa Margarida erwandern.
Ca. 150 Hm und 40 Minuten Gehzeit

8. Tag: Rückflug von Barcelona, Bei später AbFlugzeit noch ein Stadtrundgang

Heute endet unsere Tour, vermutlich im Flughafen von Barcelona. Wer spät abfliegt kann sich noch die Stadt ein wenig anschauen.

 

 

Eingeschlossene Leistungen

 

  • Anfahrten von den nahen Flughäfen Barcelona, Toulouse oder Girona und Fahrten in die Übernachtungsorte mit Mietwagen
  • Übernachtungen in heimeligen Unterkünften
  • geführte Wanderungen und Bergtouren
  • Eintritte
  • Reiseleitung vor Ort, Durchführung durch unseren Kooperationspartner Thomas Wilken Tours
  • freiwillige Organisation von Frühstück und Abendessen

 

Nicht eingeschlossen Leistungen

 

  • Reiseunfall- und Krankenversicherung
  • Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung
  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Ausgaben des persönlichen Bedarfs

 

Highlights:

 

  • Vulkan Garrotxa
  • Barcelona
  • Pedraforca
  • Nuria
  • Puigmal
  • Gorges de Freser
  • Andorra
  • Estany de Junclar
  • Tristainaseen

 


PREIS: 1399.-€ *  - 7Ü/F+A (laut Beschreibung) ohne Flug.

 

*Dieser Preis gilt ab 2 Teilnehmern (TN).
Ab 3 TN reduziert sich der Preis suksessiv. Bitte beim Veranstalter nachfragen


MountainTrek Andorra

MountainTrek in den Pyrenäen vom 15. - 22. SEP 2020 (inkl. s. Beschreibung oben) - Bezahlung per Überweisung (Vorkasse).

1.399,00 €

1.363,73 €

  • Plätze verfügbar


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Die Pyrenäen sollen es nicht sein? Der Zeitraum passt nicht? Dann schau' Dir doch mal unsere anderen Angebote an:

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