Tour "aktiv"

1. Tag - Abflug in Deutschland

Mit dem Donnervogel über den großen Teich

Wir treffen uns am Frankfurter Flughafen und es gibt ein erstes Kennenlernen - noch sind es die Anderen. Hoffentlich gut gelaunt und in erwartungsvoller Stimmung fliegen wir in ca. 15 Stunden direkt nach Bolivien, wo wir auf "El Alto" (die Höhe), dem höchst gelegenen internationalen Flughafen der Welt (Aeropuerto Internacional El Alto-La Paz "John F. Kennedy") auf etwa 4.000 Meter über NN landen. El Alto war bis 1985 ein Vorort von La Paz und ist seit dem, heute mit ca. 1 Mio. Einwohner, selbständige und zweitgrößte Stadt des Landes - witzigerweise vor La Paz.

Die karge Hochebene, auf der auch schon mal heftige Winde wehen, lädt nicht unbedingt zum Verweilen ein. Sie ist Heimat vieler Industriebetriebe, die im engen Tal von La Paz keinen entsprechenden Raum finden würden. Wir machen uns rasch auf, per "autopista" ist die Strecke schnell überbrückt, unser Hotel im 400 Meter tiefer gelegenen La Paz zu beziehen.

Die Stadt ist Regierungssitz und liegt in einem Art Canyon, der für ein angenehmes und geschütztes Klima sorgt. Man sollte dennoch nicht übersehen, dass man sich immer noch auf ca. 3600 Meter Höhe befindet. Was das angeht, hält Bolivien eh einige Weltrekorde: - höchster Golfplatz, höchste Skipiste und höchstes Fußballstadion - Alles Dinge, von denen man im gemütlichen Hotelzimmer träumen kann, denn der Tag war lang.  

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2. Tag - Willkommen in La Paz

La Paz - La unión es la fuerza

Der erste Tag in Bolivien beginnt mit dem gemeinsamen Frühstück. Heute ist Zeit, sich etwas an die außergewöhnlichen Umstände in dieser luftigen Höhe zu gewöhnen. Die Einheimischen schwören auf Kokatee gegen jegliche Auswirkungen der Höhenkrankheit, und die sollten es wissen, schließlich leben mehr als die Hälfte aller Bolivianos  im Altiplano in über 3500 Meter über dem Meer.

Unsere Mitarbeiter vor Ort stehen natürlich für alle Fragen über La Paz und Bolivien zur Verfügung und sorgen dafür, dass jeder nach seinen Wünschen einen guten Einstieg in den Urlaub findet. Mit "Trufis" kommt man wunderbar von a nach b. Etwas später steht das erste Abenteuer der Tour an: Quadfahren durch die Mondlandschaft - valle de la luna, etwa 10 km außerhalb von La Paz.

Atemberaubend sind diese bizarren Gesteinsformationen, die zeigen was Erosion und Klimaeinflüsse für eine Wirkung haben können. Man fühlt sich wie ein Außerirdischer, wenn man über den Rundweg zwischen Fels- und Erdformationen saust und einem der Wind in die Haare fährt. Man muss es erlebt haben und es hat noch immer für begeisterte Gespräche in abendlicher Runde gesorgt.

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3. Tag - Adrenalin auf "Abwegen"

Adrenalinkoffer gepackt?

Gut erholt und schon richtig eingewöhnt, steht heute bereits das erste große Highlight dieses Urlaubs auf dem Programm: Die sagenumwobene "ruta de la muerte" - die Todesstraße!

Es ist nahezu unglaublich, dass diese Straße bis vor nicht allzu langer Zeit die einzige Verbindung in Richtung Coroico war und auf- und abwärts von Autos wie LKWs gleichermaßen genutzt wurde  - das war mörderisch und drum hat sie auch den makaberen Beinamen "gefährlichste Straße der Welt". Doch diese Zeiten sind vorbei, heute gibt es eine gut ausgebaute Ersatzstrecke, die ebenfalls von la cumbre auf 4600 Metern Höhe startet und somit gehört die ruta de la muerte ganz den Mountainbikern. Mit Topequipment ausgerüstet kann man es 66 km lang einfach rollen lassen und nebenbei die wunderschöne Landschaft genießen.

Na gut, seien wir ehrlich, Ihre Begeisterung für diese tolle Downhillstrecke wird Ihnen kaum den Atem lassen, sich der Landschaft anzunehmen, das machen Sie dann besser bei einem der zahlreichen Stopps. Unsere Leute vor Ort helfen bei Pannen, machen auf Sehenswertes aufmerksam, versorgen Sie unterwegs mit dem Nötigsten und kümmern sich um Bild- und Tonaufnahmen, damit Sie machen können wozu Sie da sind: Genießen und genießen! Danach geht es zu Freunden nach Coroico und wir lernen etwas mehr von Land und Leuten kennen.

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4. Tag - Wasserfallklettern bei Jorge

Das Besichtigungsteam am Wasserfall

Heute machen wir zusammen eine kleine Tour. Wenn Sie Ihre Mitstreiter bis jetzt noch nicht kennen, holen Sie dies zwanglos nach, während wir im Schatten des nahen Uchu Machi ein paar Höhenmeter machen.  Unser Freund Jorge hat in Santa Barbara eine kleine Ranch und ein unvorstellbar großes Grundstück dazu. Hier führt er exklusiv die Gäste von simple&fun  zu seinem größten Wasserfall, wo wir uns abseilen und uns somit adäquat für den Aufstieg belohnen. Wem das noch nicht genug Belohnung ist, den verwöhnt Jorge noch mit einem herrlichen BBQ a la Boliviano. Mancher Teilnehmer hat sich noch Tage danach im Traum die Finger abgeleckt, so schmackhaft wird dort gekocht. Im Sommer 2008 wollte eine Gruppe gar nicht mehr nach Coroico zurück, weil Jorge so ein guter Gastgeber war. Im Normalfall geht es aber nachts wieder zurück ins Hotel.

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5. Tag - simple&fun Andencamp

La fortaleza - Das Herz des Camps

Heute verlassen wir endgültig die Zivilisation, denn es geht von Coroico aus nach San Pedro in den grünen Dschungel Boliviens. Auf staubiger Piste gelangen wir an den Abzweig zu unserem Grundstück und das Erste, dass Sie sehen, ist la fortaleza - die Festung, wie sie majestätisch am Ende der Straße aus dem Grün herausragt.

Jetzt sind Sie da, wo Ruhe und Natur sich verbünden, wo sich die Entspannung mit der Herausforderung den Tag teilt und das Leben zu seinem ursprünglichen Rhythmus zurückfindet, auf Ihrer "rancho relaxo", im Anden - Camp von simple&fun in San Pedro, Bolivien.

Nach dem Willkommen, geht es ans Einleben und Sie können sich schon etwas mit der Umgebung vertraut machen. Schlagen Sie sich einen Weg hinunter zu den natürlichen Badewannen oder gehen Sie schon mal zu unserem kleinen Wasserfall, seien Sie aber nicht zu verwundert, wenn die Wege morgen wieder ganz anders aussehen.

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6. Tag - Wenn die Wildnis ruft

Querfeld ein, es ist Wahnsinn!

Im Herzen der Natur angekommen, packt Sie spätestens heute die Faszination Dschungel. Von Ihrer Hütte aus sehen Sie über das grüne Dach des Regenwaldes unseren großen Wasserfall. Dort geht es heute mit fachmännischer Unterstützung hin. Zwar ist es etwas anstrengend, doch der Aufwand lohnt sich.

Lassen Sie Ihre Gedanken treiben und fühlen Sie sich wie ein wahrer Entdecker, wenn Sie einmal die Führung der Gruppe übernehmen und mit beherztem Schlag der Machete die Route bestimmen. Am Ausgang des "Weges" befinden Sie sich am Fuße eines großartigen Wasserfalls, der über eine Steilwand den Berg hinunter fällt und blicken über schier unendliches Grün. Auch hier fällt das Wasser über Kaskaden in einzelne Becken, in denen Sie ruhig baden können. Genießen Sie einfach Natur pur und lassen Sie diese Bilder richtig auf sich wirken.

Am Ende des Tages sitzen wir alle vor la fortesa ums Lagerfeuer und lassen die Eindrücke noch einmal Revue passieren. Spätestens hier hat sich noch immer Zufriedenheit eingestellt und auch Sie werden jetzt wissen, warum Sie hier sind.

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7. Tag - Ausspannen in der Natur

Wo Mutter Natur zum Baden einlädt

Wir sind schon eine Woche unterwegs. Deutschland erscheint ewig weit weg und so gönnen wir uns heute einen ganzen Tag Erholung, um die Eindrücke auch gebührend verarbeiten zu können.

Unsere Mitarbeiter vor Ort zeigen Ihnen gerne die einheimische Flora und Fauna. Sie können angeln oder wir wandern entlang dem Bachlauf hinunter nach San Pedro, wo Sie sich eine kleine Erfrischung gönnen können.

Für den Fall, dass Sie gerne noch etwas durch den Busch stromern wollen - übrigens durchaus keine Seltenheit -, stellen wir Ihnen entsprechende Unterstützung zur Seite, damit Sie auch sicher wieder ins Camp zurückfinden.

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8. Tag - Wer findet den Schatz?

Geocaching per Rad

Nach dem Erholungstag lassen wir das Camp heute wieder hinter uns und begeben uns voller Eindrücke zurück nach Coroico. Dort erkunden wir die Gegend heute einmal ganz anders. Mit dem Fahrrad sind wir unterwegs im Grünen, wir machen eine Fahrrad-Schnitzeljagd, oder wie es heutzutage heißt, wir sind mit dem Mountainbike auf Geocachingtour auf den Anhöhen rund um Coroico, Bolivien, unterwegs! 

Sollte jemand noch keinen Kontakt mit Geocaching gehabt haben, so sind die Regeln schnell erklärt. Es ist wirklich eine Art Schnitzeljagd, nur dass man sich jetzt mit Hilfe eines GPS - Navigationssystems zu den jeweiligen Wegmarken begibt. An den im Internet veröffentlichten Koordinaten befindet sich dann ein "Schatz", oftmals ein Behältnis, man nimmt etwas heraus und packt etwas anderes dafür hinein und zieht dann weiter. Ganz einfach und unheimlich spaßig. In Europa erfreut sich diese Freizeitbeschäftigung wachsender Beliebtheit und auch auf anderen Kontinenten können Sie schon zum Schatzjäger werden.

Mit simple&fun sind Sie auf der spannenden Jagd nach "Maxxi's Gold", dass seit mindestens einer Tour unentdeckt unter einem großen Stein oder einer dicken Wurzel auf einen ehrlichen Finder wartet. Doch nur wer alle Rätsel gelöst, alle Anstrengungen auf sich genommen und nur wem auch das Glück zur Seite stand, der oder die darf sich als nächstes eintragen in die Liste der wenigen Bezwinger, die es je vermochten, einen Fuß in "Goldland von el dorado" zu setzen. Wir wünschen an dieser Stelle schon einmal viel Spaß und Erfolg!

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9. Tag - Uchu machi

Coroico - Der Außenposten der Zivilisation

Heute fahren wir erstmal wieder zurück von Coroico nach La Paz, von der Provinz in die Großstadt. Inzwischen haben wir aber soviel Natur erlebt, dass man sich nur schwer trennen kann. Deshalb machen wir noch einen Zwischenstopp an den großartigen Wasserfällen von Uchu Machi. Wie so viele traumhafte Gebiete in Bolivien ist auch der Uchu Machi kaum bekannt und somit auch touristisch nicht erschlossen. 

Von der Straße aus geht man etwa eine Stunde und kann in der Abgeschiedenheit der bergigen Region noch einmal richtig die Natur genießen. Schreien Sie Ihre Freude einfach hinaus, oder üben Sie mit uns den "simple&fun - Sprung", bevor wir uns wieder auf den Weg machen und später den Tag in La Paz im Hotel ausklingen lassen. Sie brauchen aber keine Angst haben, dass Sie einen Kulturschock erleiden, denn nur diese Nacht verbringen wir in gemauerten Wänden, morgen kehren wir zurück in die Natur - versprochen!

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10. - 13. Tag - Trekking auf den Inkapfaden

Atmen Sie Geschichte, wenn Ihnen die Luft nicht wegbleibt

Von la cumbre aus geht es heute auf den Inka-Trek, ein kleines Stück Weg aus alten Zeiten, dass von den Inkas angelegt wurde und ein für damalige Zeiten riesiges Reich regierbar machte, weil es den Transport von Waren und Informationen in relativ kurzer Zeit ermöglichte. 

Zwar geht es wortwörtlich um die Natur, aber an etwas Geschichte und somit Kultur kommt man an dieser Stelle einfach nicht vorbei. Wo wir heute wandern, liefen Ende des 15. Jahrhunderts vielleicht die Inkaboten mit geflochtenen und geknoteten Nachrichten nach Cusco und berichteten von dem Sieg über die Aimará, die vor den Inka in Bolivien herrschten, oder rund 50 Jahre später von der Machtübernahme der Spanier, die die Kolonie Oberperu nun von Lima aus verwalteten.

Man entwickelt ein besseres Verständnis für Land und Leute, wenn man sich so manche Begebenheit bewusst macht, aber es sollte einem auch nicht so die Sicht vernebeln, dass man die wunderbare Natur um einen herum nicht mehr zu schätzen weiß. Und Natur werden Sie heute viel zu sehen bekommen und sogar abends mit Zelt in Ihr übernachten. Ein umwerfendes Erlebnis, wenn am Horizont die Andengipfel als Silhouetten auszumachen sind und der Sternenhimmel über einem strahlt. Es wäre müßig wieder den Begriff von Freiheit zu bemühen, Sie werden es erleben und Sie werden davon schwärmen!

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14. Tag - Titicacasee

Man muss auch nicht rudern

Im Gegensatz zu unserer Tour sehen viele Touristen von Bolivien nur La Paz und den Titicacasee. Dieser ist in der Region jedoch auch ein Muss, denn mit seinen fast 9000 m² Fläche ist er der höchstgelegene schiffbare See der Welt. Schon wieder ein Weltrekord, den sich Bolivien jedoch mit seinem Nachbar Peru, genauso wie den See auch, teilen muss. Wegen dieser Grenze liegt hier auch der größte Teil der bolivianischen Marine vor Anker, der andere Teil dieser Binnenland-Marine findet sich übrigens am Fluss Pilcomayo.

Wir setzen zu den Heiligen Stätten im Titicaca über. Auf der Sonneninsel lebten der Legende nach die Göttersöhne, nachdem sie aus dem Wasser des Sees gestiegen waren und so liegt hier die Wiege der Inka! Für die Sportlichen unter uns geht es mit dem Binsenboot per "Armkraft" über die Wogen. Wer seit Thor Heyerdahls Experiment mit der Ra I kein Vertrauen mehr in diese Art des Transportes hat, kann getrost mit einem Segelboot die ca. einstündige Fahrt genießen.

Nach der Fahrt über den Titicacasee übernachten wir heute in Copacabana. Der Ort liegt auf einer großen, zu Bolivien gehörenden Halbinsel auf der peruanischen Seite des Sees.

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15. Tag - La Paz und der lange Weg nach Hause

Ein Feuerwerk der Emotionen neigt sich dem Ende zu

Heute steht noch einmal ein ganzer Tag "Zivilisations-Eingewöhnung" auf unserem Programm. Unsere einheimischen Führer werden Ihnen zeigen, dass man auch in La Paz wunderbar bolivianische "Schnitzeljagd" spielen und dabei unheimlich was erleben kann. 

Für die Verwegenen unter unseren Gästen halten wir an diesem Tag immer noch ein kleines "Zuckerl" bereit. Ein kurzer Mountainbikeausflug, der sich unter dem Motto high altitude mountainbiking in Ihr Gedächtnis graben wird, führt Sie auf eine Höhe von über 6.000 Metern, bevor es in rasender Fahrt wieder zurückgeht auf die inzwischen recht angenehme Höhe von etwa 3600 Metern über dem Meer. Sie werden diesen letzten Ausflug genießen!

Nachdem sich alle frisch gemacht haben, steht der Abend im Zeichen des Abschieds und gemeinsam mit unseren einheimischen Freunden durchlaufen wir bei einer großen Feier noch einmal die Stationen des nahezu vergangenen Urlaubs. Im Stadtzentrum von La Paz, in der Nähe unseres Quartiers, feiern wir den Ausklang eines Abenteuertrips und Sie werden sehen:
10 Fremde kamen - 10 Freunde gehen!

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16. Tag - La Paz - Frankfurt

Das Wappen von La Paz

Einmal muss man leider wieder zurück, auch wenn es noch so schön war. Doch auf dem Flug von La Paz zurück in die ach so weite westliche Welt, haben Sie genug Zeit das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen und die tiefen Eindrücke der zurückliegenden zwei Wochen zu verarbeiten. 

Sie werden mit einem Schauer des Wohlgefühls an die Fahrt über die "ruta de la muerte" zurückdenken, sich gedanklich noch einmal durch den Dschungel schlagen und sehen vor Ihrem geistigen Auge erneut die wunderbarsten Wasserfälle Boliviens und schmecken ihr köstliches Nass. Noch einmal steigt Ihnen der Duft vom Lagerfeuer im Camp in die Nase und vielleicht lecken auch Sie sich gedanklich die Finger nach dem zarten Fleisch, das Jorge nach dem Klettern gegrillt hatte oder Sie erleben noch einmal das erhebende Gefühl, den Schatz im Dschungel gefunden zu haben, oder auch nicht, aber das nächste Mal werden Sie es sein, der oder die Ihren Fuß ins Reich von "el dorado" setzt.

Wir hoffen auf jeden Fall, dass Sie einen tollen Urlaub hatten und vielleicht bald mal wieder etwas mit simple&fun unternehmen wollen. Fordern Sie einfach hier schon mal Ihre Unterlagen für die nächsten Touren an.

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