Tour "18000+"

18000 Plus, d. h. drei 6000er in einer Tour, noch dazu ohne große technische Schwierigkeiten und aufwändige Hochlager.

Während der Akklimatisationsphase werden die großen landschaftlichen Highlights Boliviens wie der Titicacasee mit der Isla de Sol und der Salar de Uyuni besucht. Ebenfalls nicht fehlen im Programm dürfen die lebhafte Andenmetropole La Paz, die bizarren Felsformationen der Muela de Diablo und die eisgepanzerte Condoririgruppe.

Die 6000er Uturuncu, Acotango und Pomerape sind allesamt vulkanischen Ursprungs und deshalb ueber vulkanische Sande und manchmal wenige leichte Eisfelder gut zu besteigen.

1. Reisetag: Ankunft La Paz

Ankunft in La Paz
Ankunft in La Paz

Schon allein der Anflug auf La Paz zwischen eis gepanzerten 6000ern kann einem den Atem rauben, nach der Landung tut dies sicherlich die große Höhe von über 4000 Metern. Doch wir bleiben nicht in El Alto sondern begeben uns in die tieferen Gefilde der Metropole auf nur noch gut 3500. Jetzt wird erst mal das Hotel bezogen, danach ist Ausruhen angesagt. Den Abschluss des Tages bildet das erste landestypische Abendessen in einem einfachen Restaurant von La Paz.

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2 Reisetag: Muela de Diablo

Muela de Diablo
Muela de Diablo

Heute unternehmen wir schon mal die erste Eingehtour in nicht so großer Höhe. Wir fahren mit dem Minibus ein Stück aus La Paz heraus in Richtung Süden. Dort wartet ein spannendes Felsgebilde mit zwei spitzen Zacken im Gipfelbereich. Diesen verdankt sie den Namen Muela de Diablo. Die Tour ist hier kurz, führt aber durch prachtvolle grüne Felder und interessant aufgebaute Felsformationen. Oben haben wir obwohl "nur" 3.852 Meter hoch, einen phantastischen Ausblick auf die Stadt und die umliegenden Hochgipfel, mit dem Eisgepanzerten Illimani als Krönung.

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3. Reisetag: Isla de Sol

Sonnenuntergang am Titicacasee
Sonnenuntergang am Titicacasee

Wie viele Superlativen umgeben den sagenumwobenen Titicacasee, höchster schiffbarer See der Welt usw. Doch all das zählt nichts mehr wenn man ihn erst wirklich vor sich sieht. Tiefblau, unendlich weiträumig und mit großartigen Bergen im Hintergrund, einfach phantastisch. Unser Ziel heißt Copacabana, nicht nur Boliviens bekanntester Wallfahrtsort. Am Strand haben wir die Möglichkeit, uns eine Forelle zu gönnen, bevor wir noch die 200 Höhnmeter zum Cerro Calvario unter die Füße nehmen. Ein atemberaubendes Farbenspiel über dem See erwartet uns kurz vor Sonnenuntergang. Übernachtung in Copacabana.

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4. Reisetag: Isla de Sol

Bootsfahrt auf dem Titicacasee
Bootsfahrt auf dem Titicacasee

Heute lernen wir den See noch intensiver kennen. Zuerst einmal steht eine Bootsfahrt an, etwa 2 Stunden sind wir unterwegs zum Nordende der Insel. Auf dem Oberdeck wird die Fahrt zum wirklichen Erlebnis. Nach dem Ausstieg wandern wir zuerst an einem herrlichen Sandstrand! vorbei, bevor es endlich bergauf geht. Etwa 200 Höhenmeter müssen wir überwinden bis zum Gipfelkamm. Die Insel hat wahrlich einiges zu bieten, daher überschreiten wir heute das komplette Gebiet. Mit einigem Auf- und Ab folgen wir dem Kammverlauf, wobei wir schon mal die ersten 2 kleinen 4.000er mitnehmen, ohne größere Mühe versteht sich. Auch ein paar kleine archäologische Fundorte gibt es unterwegs zu sehen. Übernachtung in Copacabana im Hotel.

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5. Reisetag: Cerro Ceroca

Copacabana Ceroka
Copacabana Ceroka

Ein kleiner Berg in der direkten Umgebung von Copacabana steht heute auf dem Programm, der Cerro Ceroca, immerhin schon deutlich über 4000 Meter hoch. Gemächlich wandern wir durch sattgrünes Weideland, von zahlreichen Tierarten genutzt. Später wird der Weg steiler, die Ausblicke dafür immer weitläufiger. Schnell ist dann der Antennen "geschmückte" Gipfelbereich geschafft. Bis hin zur Cordillera Apolobamba ganz im Norden Boliviens kann man hier schauen, dazu natürlich über fast den kompletten See. Auch für Paragleiter ist dieser Ort als Startplatz gut geeignet und gern genutzt. Er bietet sich vor allem deswegen an, weil man auf der Rückseite mit dem Allradfahrzeug zum Gipfel fahren kann, diesen Weg benutzen wir für den Abstieg. Unten im Ort bleibt noch Zeit für eine Forelle zum Mittagessen, bevor wir uns per Bus aufmachen, nach Tuni, dem Talort im Condoririmassiv, wo wir auch übernachten.

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6. Reisetag: Cerro Thipala

Cerro Thipala
Cerro Thipala

Für anspruchsvolle Kletterer gehört die stark vergletscherte Condoririgruppe sicherlich zu den interessantesten Bergzielen Boliviens, aber auch reine Bergwanderer können hier einige interessante Routen vorfinden. Aussichtsreiche Übergänge und "kleinere" 5000er bieten auch dem weniger Erfahrenen spektakuläre Andenerlebnisse und grandiose Fern – und Nahsichten. Ausgangspunkt für alle diese Touren ist der kleine Bergweiler Tuni 4438m hoch am gleichnamigen Stausee gelegen. Obwohl die Stauseen im Condoriri für die Wasserversorgung der Stadtbevölkerung unverzichtbar sind, fehlen immer noch regelmäßige Busverbindungen.

Gehzeit: 4-6 Stunden
Höhenunterschiede: ca. 800 Hm

Schwierigkeit: Zwar ist das Gelände größtenteils weglos, aber die nicht allzu rutschigen Schuttabschnitte sind gut zu begehen. Der letzte Gratabschnitt ist etwas luftig, aber ebenfalls unschwierig. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind von Vorteil.

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7. Reisetag: Mirador und Laguna Chiar Khota

Früh starten wir heute unsere Tour durch ein bildschönes Talzur Laguan Chiar Khota. Der Trek zum See selbst dauert etwa 3 Stunden und ist größtenteils flach. Aber wir nehmen noch einen sehr aussichtsreichen Umweg in Kauf. Am hinteren Seeende befindet sich eine leicht ersteigbare Aussichtskanzel von gut 5200 m. Wir weichen also etwas von der Normallinie ab und steigen über grüne Grasflächen und imposante Schuttlandschaften zum Gipfelgrat auf. Hier wenden wir uns nach links um ein Steilstück zu umgehen. Bald darauf sind wir am Gipfel und haben die gesammte nördliche Königscordillere im Blick. Vom Condoriri über den Chachacomani bis hin zum alles überragenden Illampu fehlt es an nichts. Auch der Titicacasee ist deutlich auszumachen. Wir steigen nun auf direktem Wege zum Condoriri Basecamp ab. Am See Laguna Chiar Khota rasten wir kurz und machen uns dann auf den Weg zurück nach Tuni wo unser Transport anch La Paz schon auf uns wartet.

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8. Reisetag: Fahrt nach Uyuni

La Paz
La Paz

Die erste Tageshälfte verbringen wir noch in La Paz, und schauen uns das höchste Fußballstadion der Welt an, das Estadio Hernando Siles. Wegen der großen Höhe zog die Fifa in Erwägung, dieses zu schließen, da in der Höhe keine regulären Spiele mehr ausgetragen werden könnten. Daraufhin bestieg Präsident Mesa mit mehreren Führern den Sajama und inizierte ein Fußballspiel auf 6500 Metern Höhe, um das Gegenteil zu beweisen. Doch einiges mehr bietet dieser Stadtteil, nämlich das echte Stadtleben von La Paz, und auch landestypische Alternativen für das Mittagessen. Am frühen Abend wartet dann unser Bus nach Uyuni, eine lange und kalte Fahrt steht uns bevor, befindet sich doch ein Großteil der Strecke auf über 4000 Metern Höhe. Entsprechend interessant sind dann auch die Wüstenflächen, welche sich uns am nächsten Morgen eröffnen. Vor allem aber natürlich eine riesige, weiß schimmernde Salzfläche, die weltweit ihres Gleichen sucht.

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9. Reisetag: Salar de Uyuni

Arbolo de Piedra / Uyuni
Arbolo de Piedra / Uyuni

Diese Salzwüste gilt es nun zu erkunden, ein Naturerlebnis aller ersten Ranges. In der Trockenzeit verdunstet alles Regenwasser dann aber und zurück bleibt eine harte Kruste aus Salz. Dieses wird von vermummten Männern mit Äxten als panes de sal (Salzblöcke) aus dem Boden geschlagen und in einer Salzmühle weiterverarbeitet. Zentrum der Salzgewinnung ist Colchani, wo praktisch der ganze Ort von jodiertem Speisesalz lebt. Die Jahresproduktion liegt bei etwa 20.000 Tonnen.

Colchani ist dann auch unser erster Anlaufpunkt, wir können beobachten wie das Salz auf Lastwagen verladen und abtransportiert wird. Strahlend weiß liegt das schier unendliche Salzmeer vor uns, heller als auf jedem Gletscher glänzt uns die Sonne entgegen. Ungewohnt und sehr amüsant ist es im Salz zu laufen. Dazu gibt es hier noch ein Hotel aus Salz mit Übernachtungsmöglichkeit und ein Salzmuseum. Alle möglichen Kunstgegenstände aus Salz kann man hier erwerben, aber auch den üblichen touristischen Kitsch. Nun geht es aber endlich in die unendlichen Weiten des Salars hinaus, Wege gibt es hier nicht, allenfalls Reifenspuren, trotzdem findet unser Fahrer problemlos immer den richtigen Weg.

Wir durchqueren den Salzsee zur Isla Pescado, einer fischförmigen Insel, welche leicht erhöht über dem Salz aufragt und ziemlich bewachsen ist, vor allem mit Kakteen. Diese sind ungefähr 1200 Jahre alt und erreichen eine Höhe von bis zu 12 Metern. Sie bilden den perfekten farblichen Kontrast zur weißen Salzmasse. Über diese bietet der höchste Punkt der Insel, nur 100 über der Oberfläche, aber in über 4000 Metern Höhe gelegen eine geniale Übersicht bis hin zu den weit entfernten schneebedeckten Vulkangipfeln.

Übernachtet wird im Pueblo San Juan, völlig abgelegen und in respektabeler Höhe. Einfache Schlafzimmer sind vorhanden, sogar eine, wenn auch recht kalte Duschgelegenheit. Gekocht wird mit dem mitgebrachten Gaskocher nichts deutet auf eine Stromversorgung hin. Draußen bewegen sich Lamaherden direkt vor unserer Unterkunft, lassen sich aber ungern Photographieren. Vor uns liegt eine karge und eigentümliche Vulkanlandschaft, Felsen, Sandböden und schneebedeckte Gipfel wechseln sich ab, hin und wieder abgelöst durch grüne Fleckchen wo doch tatsächlich Kartoffeln und Getreide angebaut werden.

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10. Reisetag: Lagunen und Vulkane

Uyuni
Uyuni

Mit einer unglaublichen Fülle an Eindrücken geht es auch am nächsten Tag weiter, wir durchqueren fast verlassene Dörfer, verfallene Schulen und die interessantesten Landschaften, die man sich nur vorstellen kann. Rauchende Vulkane wie unser Ollague säumen den Horizont, Lagunen in allen erdenkliche Farben, rot, grün oder türkis, dazu die bizarrsten Felsgebilde (teilweise mit Bouldermöglichkeiten) und eine von Flechten bis zu kleineren Kakteenarten erstaunlich vielfältige Vegetation. Ob die wenigen Bewohner die eigentümliche Schönheit dieser an sich äußerst lebensfeindlichen Landschaft wohl ähnlich wahrnehmen? Die heutigen Highlights sind die Laguna Verde mit der ebenmäßigen fast 6000 Meter hohen Pyramide des Licancabur im Hintergrund und ein nahe gelegenes "Thermalbad", eine heiße Quelle mit Bademöglichkeit. Mit etwas Glück ist der Wechsel der Laguna von grün zu rot zu sehen, wenn nicht steuern wir aber noch zwei von Natur aus rote Lagunen an, jeweils mit großen Flamingoaufkommen. Laguna Colorada heißt die bekannteste, in deren Nähe liegt auch unser Übernachtungslager, ein kleiner Hof mit Gruppenschlafraum inmitten dieser Steinwüste mit unbezahlbarem Blick auf Lagunen und Vulkane. Leider nicht allzu lange, denn bald wird es dunkel und sehr kalt. Wir übernachten schließlich auf über 4000 Metern Höhe. Unendlich klar ist hier die Luft, natürlich auch Nachts, selten lässt sich ein intensiver Sternenhimmel erleben, mit dem Kreuz des Südens als Krönung des Ganzen.

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11. Reisetag: Geysire und heiße Quellen

Uyuni
Uyuni

Für den nächsten Tag steht dann als erstes der Sol de Manana auf dem Programm, ein Geysir aus kochenden Lava Schlammlöchern bestehend. Diese sind nur am frühen Morgen aktiv und blasen eine ca. 10 Meter hohe Dampfwolke in die noch eiskalte Luft. Gelbliche Schwefeldämpfe mischen sich dazwischen, brodelnde Löcher und wenig fester Untergrund überall, welch ein Schauspiel. Danach passieren wir eigenartige, kalkgraue Felsgebilde, dessen interessantestes ungefähr die Form eines Pilzes hat. Dieser wird Arbol de Piedra genannt, Baum aus Stein. Die langohrigen Chinchillas leben hier und haben ebensoviel Spaß wir in den Felsen herumzuklettern. Weitere landschaftliche Kuriositäten und noch mehr Flamingos begleiten uns, oder zumindest unsere Augen auf dem Weg zur Laguna Verde. Unser Übernachtungslager befindet sich im Örtchen Quetena Chico mit direktem Blick zum Vulkan Uturuncu.

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12. Reisetag: Uturuncu

Uturuncu
Uturuncu

Heute wollen wir hoch hinaus mit dem Uturuncu ist endlich unser erster 6000er fällig, auch wenn der Berg diese Marke nur knapp überschreitet. Diesmal brauchen wir nicht so viele Höhenmeter zurücklegen, denn man kann sehr nahe an den Berg heranfahren. Meistens bleiben nur gut 600 Höhenmeter übrig, immer noch anstrengend genug. Teile der Route sind normalerweise vereist, manchmal sind Steigeisen nötig, steil ist die Route aber nicht, die Hände werden nicht gebraucht. Auch hier ist die Aussicht natürlich gigantisch, sodass wir uns eine ausgiebige Gipfelrast gönnen. Schnell sind wir wieder zum Auto abgestiegen und zurück nach Quetena Chico, wo wir unsere Sachen zusammenpacken und nach Uyuni weiterreisen.

Von Uyuni nehmen wir heute den Nachtbus nach La Paz, der mit komfortablen Liegesitzen aufwartet und sodass uns hoffentlich ein wenig Schlaf vergönnt ist.

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13. Reisetag: Ruhetag in La Paz

La Paz
La Paz

Der heutige Tag ist als Ruhetag in La Paz vorgesehen, wo wir frühmorgens eintreffen sollten. Es bleibt also Zeit, letzte Einkäufe zu machen, mal einige der wirklich empfehlenswerten Straßenstände auszuprobieren und den zurückgewonnenen Luxus der Großstadt zu geniessen. Keiner sollte versäumen, über die bunten Märkte zu schlendern (praktisch die ganze Stadt ist ein Markt) und einige der kolonialen Gebäude der Altstadt sowie die Calle Jaen anzuschauen. Unser Reiseleiter versorgt sie dabei gerne mit Tipps oder auch Begleitung.

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14. Reisetag: Anfahrt Acotango

Acotango
Acotango

Der Acotango (6038m) ist sicherlich einer der unbekanntesten 6000er Boliviens, obwohl er zu den am leichtesten erreichbaren gehört. Nur der äußerste Gipfelbereich erfordert den Einsatz von Pickel und Steigeisen, ansonsten bietet der Anstieg praktisch keine alpinistischen Schwierigkeiten. Der einzige Nachteil der chilenisch-bolivianischen Grenzregion sind die oft sehr starken Winde die so manchen Gipfelsturm zunichte machen können. Dafür gibt es die höchstgelegenen Quinual Bäume der Welt, den Sajama Nationalpark mit dem höchsten Berg des Landes, die riesige Laguna Chungura, den aktiven Vulkan Guallatiri und die beiden Zwillingsvulkane Pomerape und Parinacota. Eine fantastische Szenerie also, mitten der großen Berge Boliviens.

Heute starten wir zuerst einmal mit dem Auto von La Paz in Richtung chilenische Grenze. Kurz vor dieser biegen wir links auf einen holprigen Schotterweg ein, der uns in das Andendörfchen Sajama im gleichnamigen Nationalpark bringt. Am Nachmittag bleibt etwas Zeit für ein Bad in den nahegelegenen heißen Quellen.

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15. Reisetag: Acotango Gipfel

Acotango
Acotango

Nun wird es ernst, früh in der Nacht quälen wir uns aus den Betten und fahren mit dem Minibus etwa 1,5 Std. an den Vulkan heran. Dort angekommen machen wir uns sofort im Scheine unserer Stirnlampen auf den zuerst einmal recht flachen Weg. Nach und nach wird der Anstieg steiler, später gekrönt von einem aussichtsreichen Gratanstieg. Der Schlussteil ist zwar meistens vereist, aber nirgends wirklich schwierig, so dass wir bald den aussichtsreichen Hochgipfel erreicht haben. Wir genießen das nicht enden wollende Gipfelpanorama mit dem Riesenklotz des Sajama und dem ebenmäßigen Parinacota. Direkt vor uns erhebt sich der dampfende Kegel des Guallatiri ein aktiver, ebenfalls über 6000 Meter hoher Eisvulkan.

Der Abstieg erfolgt auf der Aufstiegsroute, am Camp bauen wir die Zelte ab und gönnen uns eine kleine Mahlzeit. Dann laufen wir gleich weiter bis zum Auto und fahren nach Sajama zurück.

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16. Reisetag: Ruhetag in Sajama

Acotango
Acotango

Der heutige Tag ist als Ruhetag in Sajama vorgesehen, wo wir uns von den Anstrengungen am Acotango erholen, um Kraft für den nächsten 6000er zu sammeln.

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17. Reisetag: Gipfelsturm Pomerape oder Parinacota

Chungarasee mit Parinacota
Chungarasee mit Parinacota

Den Sonneaufgang hingegen erleben wir nicht mehrim Dorf Sajama, denn dann sind wir schon ein paar Stunden unterwegs. Um Mitternacht werden wir für ein kurzes Frühstück in kalter Umgebung geweckt, kurz danach geht es, zuerst mit dem Allradfahrzeug in Richtung Krater. Zwar nur mäßig steil ist das Gelände, aber sehr mühsam. Manchmal muessen die Steigeisen angelegt werden, wirklich anspruchsvolle Eispassagen stellen sich uns aber nirgends in den Weg. Fast etwas monoton wirkt der Anstieg, doch dafür ist die Aussicht umso interessanter, wenn es nicht zu dunkel ist. Sehr anstrengend wird das Ganze bei Neuschnee, der ist aber zum Glück hier selten. Gut 6 Stunden später ist der Kraterrand geschafft, die Sonne dürfte auch so langsam aufgehen. Welch ein Schauspiel mit strahlenden Eisflächen und grandiosen Lichtspielen. Aber ein letztes Steilstück muss noch überwunden werden, bevor wir den Lohn für die Mühen, den gewaltigen Gipfelblick genießen können. Vor allem der nahegelegene Sajama beherrscht die Szenerie, doch es fallen noch zahlreiche weitere Vulkane ins Auge.

Wir steigen nun zum Parkplatz ab, wo unser Auto schon wartet, um uns nach Sajama herunter zu fahren. Von dort fahren wir dann gleich weiter nach La Paz.

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18. Reisetag: Reservetag

Reservetag, falls das Wetter vorher nicht mitgespielt hat, haben wir heute noch mal die Gelegenheit den Gipfel zu besteigen. Ansonsten steht dieser Tag zur freien Verfügung, was in den meisten Fällen auf Ausruhen hinauslaufen dürfte. Aber der heutige Tag bleibt auch um letzte Einkäufe zu machen, Souvenirs einzukaufen und sich allmählich geistig von Bolivien zu verabschieden. Auch können wir uns noch einige der zahlreichen Parks anschauen, einen weiteren Markt besuchen oder ein paar koloniale Gebäude begutachten.

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19. Reisetag: Rückflug

Ala Izquierda Condoriri
Ala Izquierda Condoriri

Der traurigste Tag der Tour, denn nun geht es nach Deutschland zurück. Selbstverständlich begleitet sie unser Reiseleiter noch zum Flughafen, und nach der Verabschiedung geht es mit Zwischenstop in Madrid zurück nach Hause. Vorher aber überfliegen wir noch mal Bolivien. Interessante Tiefblicke auf die Anden und das Amazonasgebiet rufen uns die vielen außergewöhnlichen Erlebnisse auf der Tour noch mal in Erinnerung und bieten reichlich Nahrung für neue Reiseideen und Tourenpläne. Es muss ja nicht das letzte Mal Südamerika gewesen sein.

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